| Alles rund um Dänemark... | ||||||||||||||||
| Dänemark... |
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...ist das kleinste und südlichste
der skandinavischen Länder. Dänemarks Staatsgebiet umfasst
eine Fläche von etwa 43.094 km² und ist damit
größer als die Schweiz oder die Niederlande. Es besteht aus
der Halbinsel Jütland, die durch die 67 km lange Landesgrenze mit
Deutschland verbunden ist, sowie 407 größeren und kleineren
Inseln, von denen rund 100 bewohnt sind. Wegen seiner Inseln und der zerklüfteten Buchten verfügt das flächenmäßig kleine Land über eine enorme Küstenlänge von 7314 km, 5000 km davon sind zum Baden geeignet! Über 1.000 Seen und gut 445.000 Hektar Wald prägen zusammen mit den großen Agrarflächen das Landschaftsbild. Dänemark hat ungefähr 5,4 Mio. Einwohner, das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 119 Einwohner pro km². Im Großraum Kopenhagen wohnt ein Viertel aller Dänen. |
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| Dänemark
im Krieg: |
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| Erster Weltkrieg Dänemark blieb im Ersten Weltkrieg neutral und verkaufte 1917 Dänisch-Westindien an die USA. 3 Jahre später, 1920, wurde Schleswig gespalten und nach einer Volksabstimmung in Südjütland fiel Nordschleswig an Dänemark. Südschleswig blieb bei Deutschland. Die so gezogene Grenze bildet noch heute den Grenzverlauf. Im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung mit Nordschleswig wurden im südlichen (deutschen) und nördlichen (dänischen) Teil Schleswigs die Rechte der jeweiligen Minoritäten besonders gestärkt. Die Rechte der deutschen Minderheit in Nordschleswig und der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein sind auch politisch von besonderer Bedeutung. Zweiter Weltkrieg Dänemark wurde am 9. April 1940 von Deutschland besetzt und blieb bis Ende des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Kontrolle. Im Gegensatz zu anderen besetzten Ländern blieben sowohl das Staatsoberhaupt, König Christian X., wie auch die dänische Regierung im Lande. Im Oktober 1943 kam es zu einer beispiellosen Tat, Die Rettung der dänischen Juden durch das dänische Volk fand im Oktober 1943 statt. Von 7500 Juden konnten 7300 über den Öresund nach Schweden gebracht werden. Allerdings ließen sich die beteiligten Fischer die Passage sehr gut bezahlen. Auch waren Werner Best, der Statthalter der Deutschen, und der Schifffahrtssachverständige der deutschen Botschaft, Georg Ferdinand Duckwitz, sehr gut über die Rettung informiert; sie hatten dänische Politiker vor der geplanten Aktion gegen die dänischen Juden gewarnt und duldeten und ermöglichten die Rettungsaktion. Die Mehrheit der Dänen sympathisierte im Zweiten Weltkrieg mit der Sache der Alliierten, stützte aber andererseits die eigene Regierung im Bemühen um eine defensive Zusammenarbeit mit den deutschen Besatzern (die von manchen Historikern aber auch als Kollaboration charakterisiert worden ist). Die Sympathien für die nationalsozialistische Weltanschauung und die deutschen Kriegsziele der Neuordnung Europas waren in Dänemark ausgesprochen gering, der dänische NSdAP-Ableger DNSAP erreichte bei den von den Deutschen geduldeten, demokratischen Parlamentswahlen von 1943 nur einen Stimmanteil von 2,1%. Dennoch stellten sich insbesondere nach dem Angriff auf die Sowjetunion etwa 7.000 Dänen (etwa 1.000 davon Angehörige der deutschen Minderheit) der deutschen Kriegsmaschinerie zur Verfügung, traten als Freiwillige der Waffen-SS bei und kämpften zum Teil bis Kriegsende auf deutscher Seite. Im Jahr 1944 erfolgte die Unabhängigkeitserklärung des nicht von den Deutschen besetzten Island, das seit 1918 in Personalunion mit Dänemark verbunden gewesen war. |
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